Über uns

Ulrike Henning – Inhaberin

Bestatterin, Wegbegleiterin,

Krankenschwester

» Bereits sehr früh setzte ich mich durch persönliche Erfahrungen mit dem Thema Tod und Abschiednehmen auseinander. Ich habe es von Anfang an als eine große Bereicherung wahrgenommen, für Menschen da zu sein und diese begleiten zu dürfen in der Zeit des Sterbens und der anschließenden Abschiednahme.

 

Bereits mit 14 Jahren hat mich diese Lebensphase intensiv begleitet und interessiert. Aufgewachsen bin ich mit Blick aus meinem Kinderzimmer auf den örtlichen Friedhof. Aufbahrungen und Trauerfeiern habe ich fasziniert beobachtet, gesehen wie es häufig ähnlich abläuft und immer schon gedacht „Wird das tatsächlich dem oder der Verstorbenen gerecht und ist es das, was die Dableibenden brauchen, um gesund und zufrieden Abschied zu nehmen?“

 

Heute habe ich das gute Gefühl angekommen zu sein und etwas wirklich Sinnvolles zu machen – es ist mit das Wertvollste was man geben und tun kann, Menschen begleiten und gemeinsam den letzten Weg zu gestalten, so individuell und persönlich, wie jeder Mensch es ist. «



Katrin Borgmann

Sterbebegleiterin, Bestatterin,
Grafik-Designerin, Gestaltungs- Sozialtherapeutin

» Als Bestatterin lerne ich viele Menschen erst nach ihrem Tod kennen.
In der Zeit vom ersten Kontakt bis hin zur Beisetzung darf ich immer mehr
von ihrer Persönlichkeit kennenlernen.
Gespräche mit ihren Angehörigen, liebevolles Einkleiden mit eigenen Kleidungsstücken, persönliche Sargbeigaben, Fotos, Musikauswahl und bestimmte Wünsche für den Abschied sagen viel über diesen Menschen aus.


Sehr berührend sind für mich die Trauerfeiern. Da zeigt sich auch mir als Bestatterin zum ersten Mal dieser ganz eigene, individuelle Lebenskreis des verstorbenen Menschen. Und lässt mich oft staunend zurück. Wie vielfältig das Leben doch ist!


Ich persönlich finde, Trauerfeiern dürfen deshalb auch bunt und lebendig sein – das Leben der Verstorbenen hatte ja auch seine bunten Seiten.
Warum ich Bestatterin geworden bin? So genau weiß ich das auch nicht.
Vielleicht einfach, weil ich es kann und weil ich es liebe!  «